Berlins neuer Park am Gleisdreieck
Geschrieben am | 17.09.2009 | 3 Kommentare
Bis 2012 entsteht aus dem ehemaligen Bahnareal zwischen Tempelhofer Ufer und Yorckstraße der neue Volkspark für Kreuzberg, Schöneberg und Tiergarten. Zwölf Jahre dauerte nun die Planung, um den verschiedenen Ansprüche gerecht zu werden.
Bis 2011 soll der 17 Hektar große Ostpark angelegt werden, der Westpark folgt ein Jahr später. Die für das Projekt nötigen 13 Mio Euro werden als Ausgleich für die Bebauung am Potsdamer und Leipziger Platz von den Investoren zur Vefügung gestellt.
Und wenn alles fertig ist, tummeln wir uns auf einem Rundweg: Spazieren, Joggen, Walken, Rollerfahren, Radfahren und Skaten ein. Die zentrale Rasenfläche dient als multifunktionaler Raum – und unterscheidet sich damit nicht wirklich von anderen Parks: Liegewiese, Federball, Frisbee, Fußballspiel. Interessant klingt für mich das “Sportgleis” zwischen der Bahntrasse und dem Wäldchen mit befestigten Sportflächen, Ballspielplätzen und vorallem: einer Skatebahn!
Ich bin sehr gespannt, wie das Thema Hundeauslauf letztendlich umgesetzt wird. Hundespielplatz mit Wippe und Tunnel? Kleines Gehege wie im Volkspark Schöneberg?
Wer nicht auf City-Parks, sondern auf “echte” Natur steht und noch etwas von der ursprünglichen Vegetation sehen will, sollte sich schnellstmöglich zum Areal südlich der Yorkbrücken begeben und noch mal einen Blick auf den “Flaschenhals” werfen.

Gleisdreieck (Quelle: gleisdreieck-blog.de)
Links
stadtentwicklung.berlin.de: Gleisdreieck
gleisdreieck-blog.de: AG Gleisdreieck
morgenpost.de: Spatenstich – Auf dem Gleisdreieck bekommt Berlin einen neuen Park
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Kommentare
3 Antworten auf “Berlins neuer Park am Gleisdreieck”
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21.09.2009 @ 10:11
Das ist aber auch ein interessanter Blog. Ich wohne zwar nicht in Berlin, werde aber trotzdem wieder kommen!
L.G. Diva
13.10.2009 @ 14:47
Der Hundauslauf ist in der aktuellen Planung nicht mehr enthalten! In der Vorgaben für den Wettbewerb war er drin. Den gewählten Anwohnervertretern in der Planunsgarbeitsgruppe wurde noch im Frühjahr 2008 versprochen, dass das Thema bearbeitet wird, dass es dazu ein öffentliche Veranstaltung geben wird. Nichts derartiges ist passiert. Themen, die die Planer von Senat, Grün Berlin GmbH und Loidl als unangenehm empfinden, wie Grillen, Hunde, Vereinssport werden einfach ingnoriert. Motto: Augen zu und durch!
17.10.2009 @ 08:07
Das ist natürlich nicht schön! Ich selbst bin zwar nicht unbedingt ein Freund der meist zu klein geratenen Auslaufflächen in Parks, da sich die Hunde nicht aus dem Weg gehen können, aber gerade für Welpen und Junghunde bieten sie sich als Spielplatz an. Warum der Vereinssport auf der Strecke bleiben soll, erschließt sich mir jedoch gar nicht – werden soziale Kontakte und Gesundheitsförderung nicht gern gesehen in der Großstadt?