10km am Steilufer entlang – Wandern an der Havel
Geschrieben am | 23.10.2009 | 3 Kommentare
Zwischen der Stößenseebrücke (Heerstraße) im Norden und dem Strandbad Wannensee im Süden führt der ca. 10 Kilometer lange Havelhöhenweg entlang. Das Logo symbolisiert Wasser (blau), Wissen (gelb) und Wiesen (grün) und damit die drei Themen des Weges.
Angelegt wurde der Havelhöhenweg in den 50er Jahren. Nach jahrelanger Vernachlässigung waren viele Ausblicke zugewachsen, Treppenanlagen zerstört und gefährliche Stellen mussten gesperrt werden. Nachdem sich das Forstamt um die Wiederherstellung des Weges gekümmert hat, konnte im Mai 2004 der südliche Abschnitt von der Halbinsel Schildhorn bis zum Strandbad Wannsee wieder eröffnet werden und seit April 2009 ist auch das Teilstück zwischen Havelchaussee und der Straße Am Rupenhorn wieder zugänglich.

Wegweiser mit Logo
Ich habe mich fast wie im Mittelgebirge gefühlt – weit weg ist Berlin, wenn man durch den Wald streift, oder wie in diesem Fall eher (treppen-)steigt, denn es geht hügelauf und hügelab.
Den richtigen Weg findet man zum einen durch das Logo, dass gut sichtbar an Bäumen, Schilder oder Treppen angebracht ist, und zum anderen durch die Karten, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bereitstellt. Letztere beinhalten auch die Informationen zu den 30 Wissenspunkten.
Wir starteten im Süden, also ab S-Bahnhof Nikolassee, und wanderten bis zur Stößenseebrücke. Der Punkt 28 war schnell erreicht. Hier blicken wir in südlicher Richtung vorbei an der Insel Schwanenwerder und gönnen uns die erste kleine Pause.

Wissenspunkt 28

Mikki ist noch munter

Künstliche Treppen ...

... wechseln sich ab mit natürlichen Treppen
Immer wieder entdecken wir Schönheiten der Natur: viele verschiedene Pilze, groß, klein, auf dem Boden und am Baum.

Zwerge entdecken
Der Grunewaldturm bietet sich geradezu an, eine Kaffeepause einzulegen. Die Preise sind ok und der Kuchen echt lecker!

Kaffeepause für uns ...

... Wasserpause für Mikki
Fast am Ende des Weges angelangt, treffen wir auf die “Alte Liebe” – hier können Sie den Tag ausklingen lassen …

Einkehr zum Abschluss
… oder Sie machen sich wie wir einfach weiter auf den Weg und erreichen alsbald die 1909 fertiggestellte Stößenseebrücke und damit das Ende des Weges.

Stößenseebrücke
Sollten Sie zwischendurch schlapp machen, können Sie jederzeit den Bus an der Havelchaussee nehmen und zurück zum Auto oder zur S-Bahn fahren.

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Kommentare
3 Antworten auf “10km am Steilufer entlang – Wandern an der Havel”
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23.10.2009 @ 16:27
Und ich hab schon überlegt von wem der zweite Latte Macchiato ist, da guckt mich auch die Konni schon an
Sieht ja nach ner netten Tour aus, da stapf ich vielleicht auch mal lang… ohne Hund ja dann leider…
23.10.2009 @ 18:08
Katzen sollen doch auch ganz agil sein
24.10.2009 @ 00:46
Achja… und ne Leine hat sie ja auch, na dann kann’s ja losgehen